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Christoph
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Sonntag, April 30, 2006
Bechamelkomplexität
 das hier ist der erste Versuch der Bechamelsauce mit Klümpchen. Mit sattem Zisch angebrannt. Mittlerweile wurde auch die Auflaufform gewechselt und in der Studentenfuttertüte war nur eine einzige Walnuss drin! Gerade bin ich erwischt worden, wie ich mit meinem blauen Stift mir eine Notiz gemacht habe. Das sollte doch heimlich sein. Deshalb jetzt per Tastatur. Im Hintergrund gibt sich Mary J Blige alle Mühe der Welt, etwas von U2 zu interpretieren, dass Bono sich wünschte, er wäre ne Frau. Toll. Zusammenkochen ist toll. Wann backen wir Kekse?
"Auf dem Centercourt in Raveschburg..."
 Habe meine Umsatzsteuervoranmeldung fürs erste Quartal soeben abgeschickt, während a. in der Küche wuselt. Ich darf heute ausnahmsweise nicht mitkochen. Lese also weblogs und freue mich über was ich lese. Und freue mich einfach so.
Ohne Überschrift
 Zwei Tassen im Caffee. Bin sprachlos. So schön.
Walmart*
 Ich geh doch so gerne zum Walmart. Nicht so sehr wegen der Globalisierung - eher wegen dem Spass, den wir da haben. Wie zum Beispiel diese neue Frucht. Sieht aus wie eine Zwitterung von Lychee und Zitrone. Die kenne ich nciht und hab sie noch nie gesehen. Aber wie man deutlich erkennen kann, habe ich meine Scheu vor Neuem abgelegt und herzhaft in sie reingebissen. Ich nenne sie: "Mascapanta"!
Freitag, April 28, 2006
Neulich in Köln
 habe ich den Herrn Harmlos besucht. Und in der Wohnung fanden sich einige Blüten des f. Wie zum Beispiel die Tasse mit dem Rechthabär, oder das Kreppband an der Duschvorhangsstange (er wohnt erst seit einem halben Jahr hier) oder der Zahnbürstenhalter an dem Computer mit dem Apfel. Das finde ich vergleichbar mit so Anklebkatzenaugen, die man sich dann an die Türkante seines Rolls Royce pappen würde. Aber nun gut: Zahnpflege geht nunmal vor :-)
Zwischen Recklinghausen und Herne
 gibt es eine Bäckerei. Und die macht Fussballamis! Die Dinger hatte ich schon als Kind immer nur für den ersten Bissen gemocht. Dieser mächtige Teig - das war jedesmal eine endlose Würgerei, bis man den Riesentaler aufgegessen hatte. Die Erziehungsberechtigten haben sonst immer so eine schlechte Laune bekommen, wenn man nicht mehr weiteressen wollte.
Sprache Teil 2: "Paas op dooh!"
 Im Strassenverkehr ist Obacht geboten, wie man an dieser Aufschrift eines holländischen Speditionsvertreters erkennen kann.
Freitag, April 21, 2006
Junger Ikarus
 Fast wieder wie früher. Mit dieser Turboprop Dash 8/300 bin ich von Wien nach Ravensburg geflogen, nachdem mich die Flughafensprecherin erinnerte: "Passagier Maeder bitte umgehend zu Gate B40!" Als wir in der Luft waren sah alles so niedlich aus. Es war kurz nach 20 Uhr und die Erde verblasste zu einer immer dunkleren riesigen Ebene, übersäht mit Tausenden von kleinen Lichtern. Kleine Autos mit ganz kleinen Scheinwerferkegeln die langsam die Dunkelheit abtasten. Manch Autobahnteilstück beleuchtet, als ob es sich um die Königsstrassen der Stadt handeln würde. Vielleicht mache ich doch noch meinen Pilotenschein. Ich sitze schließlich an der Quelle...
Donnerstag, April 20, 2006
Linguistischer Leckerbissen
 Gefunden bei der Suche nach meinem Kühlschrank. Ein gelungenes Beispiel wie wichtig ein guter Texter sein kann, wie ich finde.
Dienstag, April 18, 2006
2 mal geschickt Radar ausgewichen
Auf der Rückfahrt von Dijon durfte - na wer wohl - das Auto fahren. Auf meine Frage hin, wie schlimm das in Frankreich mit der Verkehrsverfolgung aussieht meinte mein Vorgesetzter: "wenns dunkel ist, kann man 170 fahren." Aha. Und was passiert dann? "Den Führerschein nehmen sie dir nicht ab. Aber es wird etwas teuer." 300 Euro. Ok. Also alle schlafen und ich gurke durch Frankreich und fahre maximal 150 km/h. Dann kam Metz. Dort war nur 110. Ich also 130 laut Tacho und plötzlich ein Blitz. Den nächsten Kasten sah ich und nach dem Motto: "Gefahr erkannt, Gefahr gebannt" schaffte ich diese Blitze zu neutralisieren. 30 Minuten später in Nancy. Erlaubt 90. Ich schon vorsichtiger. Nur 10 km/h drüber. Und es blitzt schon wieder. 102 km/h. Nicht die Welt aber mein Vorgesetzter meinte nur zwischen all dem Gelächter: "Jetzt weißt Du, warum ich nicht fahre." Die nächste Blitze erkannte ich wieder. Also 2 aus 4. Kein schlechter Schnitt oder?
Montag, April 10, 2006
Dijon das ist dans France
 Vor ein paar Wochen noch auf Frankreichs modernster Rennstrecke friere ich mir heute auf dem Counterpart der französischen Rennstreckenbaukunst einen Ast ab. Dijon Prenois sah 1981 seinen letzten Formel 1 Grand Prix (schätze ich von dem Bild aus der Pommesbude hier). Seitdem ist hier nichts passiert. Hat ja auch irgendwie seinen Charme. Diese 2 Meter 10 hoch gemauerten Wände, wahrscheinlich um 3 Zeilen Ziegel zu sparen, die lustigen sanitären Anlagen und die offenen Kabelkanäle. Aber bei 4 Grad, schneidendem Wind, peitschendem Regen und einem Pressezentrum ähnlich einem Baukontainer von HochTief - naja. Richtig Sinn macht es nicht, hier im Hessen Frankreichs einen Sportwagenlauf zu veranstalten.
Sonntag, April 09, 2006
Ergebnis:
 Es ist ja zuviel verlangt, dass ein Arzt auch mal spricht. Ich erhielt einen Umschlag für meinen Orthopäden nebst Überweisung. Da es mein Knie ist, habe ich den Brief einfach aufgemacht. "Anteromedial gelegenes Weichteilhämatom. Ansonsten unauffälliger MRT-Befund des linken Kniegelenks. Hinweise auf einen relevanten Kniebinnenschaden finden sich nicht." Und der Befund: Längsovaläre ca. 5 cm große Flüssigkeitsansammlung mit solide imponierenden Anteilen zwischen Muscilis vastus medialis und subcutanem Fettgewebe." Also ich deute daraus: Bluterguß aus gelblich/rötlicher Flüssigkeit über dem Muskel der Knieinnenseite und dem Fettgewebe darüber. Wieso das nicht weggeht? Keine Ahnung. Aber ich habe jetzt genügend Schnittbilder meines Knies, dass ich einen kleinen 3D Film daraus schneiden könnte.
Mittwoch, April 05, 2006
Top Five Frühstück of my life
 Dieses Frühstück im ICE kategorisiere ich bedenkenlos zu den Top Five Früstücks of my life. Ein anderes aus den Top Five wäre das Frühstück im Hotel in Recife im August 2000. Die Ananas von damals vom Frutta buffet macht mich heute noch kirre. Heute war es ein anderes Erlebnis. Kulinarisch deckt es zumindest viele Teile der Ernährungspyramide ab, aber es hatte viel mehr in sich. Danke.
Da krieg ich ne Überweisung...
...leider nicht auf mein Konto sondern zur Kernspintomographie. Supi.

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